Naturparkschule 2.0 im Erasmus+ Programm
Seit September sind wir offiziell Teil des Erasmus+ Programms und setzen unser Projekt „Naturparkschule 2.0“ aktiv um. Im Mittelpunkt stehen Nachhaltigkeit, Well-Being, Resilienz sowie Auslandspraktika.
Projektlaufzeit: 15.09.2025 – 14.03.2027
Zahlreiche Aktivitäten wurden bereits durchgeführt, weitere sind aktuell in Planung und Umsetzung. Darüber hinaus setzen wir die Zusammenarbeit mit unseren bestehenden Partnerschulen auch über dieses Projekt hinaus in einem weiteren Erasmus+-Vorhaben fort.
Gruppenmobilitäten:
Im Rahmen von Austauschfahrten reisen Schüler*innen der 7. bis 9. Klassen in europäische Partnerländer – eines der Ziele wird Spanien sein. Vor Ort erwarten euch gemeinsame Projektarbeit mit den Partnerschulen, spannende Einblicke in andere Lebens- und Lernwelten sowie vielfältige kulturelle Erfahrungen. Im Gegenzug empfangen wir auch Gäste aus dem Ausland an unserer Schule. Die Teilnahme erfolgt über ein Bewerbungsverfahren.
Besuch in Frankreich Mai 2026
Erasmus+-Austausch in Estaires – Eine Woche voller Begegnungen und neuer Erfahrungen
Im Mai durften die deutschen Austauschschülerinnen und Austauschschüler eine erlebnisreiche Woche in Estaires im Norden Frankreichs verbringen. Schon bei ihrer Ankunft wurden sie von ihren französischen Partnern und deren Familien herzlich begrüßt und fühlten sich schnell willkommen.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Frage, wie ein bewussterer Alltag mit weniger Medienkonsum und mehr Zeit in der Natur gestaltet werden kann.
Zu den schönsten Erlebnissen zählte der Tagesausflug an die Küste. Bei einer Fahrradtour entlang des Meeres konnten die Schülerinnen und Schüler die Landschaft genießen und die gemeinsame Zeit außerhalb der Schule verbringen.
Ein weiteres Highlight war die gemütliche Abschiedsparty, bei der Gastfamilien, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler in entspannter Atmosphäre zusammenkamen. Bevor die Gruppe die Heimreise antrat, bot ein Zwischenstopp in Lille noch die Möglichkeit, die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Die Rückfahrt mit dem TGV stellte die Gruppe anschließend auf eine Geduldsprobe: Aufgrund einer fünfstündigen Verspätung erreichten alle Stuttgart erst spät in der Nacht. Die gute Stimmung ließen sich die Beteiligten dadurch jedoch nicht nehmen.
Die Woche in Frankreich wird allen als eine Zeit voller neuer Eindrücke, besonderer Begegnungen und gelebter deutsch-französischer Freundschaft in Erinnerung bleiben.
Besuch aus Frankreich März 2026
Besuch in Spanien im Februar 2026
Besuch aus Spanien November 2025
Auslandspraktika:
Schüler*innen der 10. Klasse haben die Möglichkeit, ein mehrwöchiges Praktikum in einem europäischen Land zu absolvieren. Dabei könnt ihr nicht nur berufliche Erfahrungen sammeln, sondern auch Selbstständigkeit und interkulturelle Kompetenzen stärken. Auch hier ist eine Bewerbung erforderlich.
Praktikum in Italien 2026
Mein Praktikum, das ich Ende Mai bis Anfang Juni in Lecce, Italien absolviert habe, war Teil des Erasmus+-Projekts. In dieser Zeit konnte ich viel über Disziplin, Ausdauer und Tanz im Allgemeinen lernen. Außerdem habe ich das Auftreten in Livesendungen sowie die Abläufe einer Fernsehshow kennengelernt. Mein Praktikum fand in der Tanzschule „Miracles Dance“ in Lecce und bei der dazugehörigen Fernsehshow „La Famiglia“ des Senders Telerama statt.
Meine Kommunikationsfähigkeiten konnte ich deutlich verbessern, da nicht jeder Englisch verstanden hat und man sich teilweise auch durch Gesten verständigen musste. Dadurch wurde meine ohnehin offene Art weiter gestärkt, und ich habe mir trotz der Sprachbarriere mehr selbstständige Aufgaben zugetraut.
Insgesamt war mein Praktikum sehr lehrreich. Ich habe gelernt, selbstständig zu sein und auch allein zurechtzukommen. In Zukunft würde ich gerne noch eine weitere Sprache lernen, um mich beruflich weiterzubilden.
Praktikum in der Türkei 2026
Praktikum in Frankreich 2026
Lehrerfortbildungen:
Lehrkräfte nehmen an internationalen Fortbildungen teil, um neue Impulse und Methoden zu den Themen Nachhaltigkeit, Well-Being und Resilienz in den Schulalltag zu bringen. Der Austausch mit europäischen Kolleg*innen erweitert dabei den pädagogischen Horizont und stärkt die Schulentwicklung.
Wir freuen uns auf eine spannende Projektlaufzeit mit vielen bereichernden Erfahrungen für unsere gesamte Schulgemeinschaft!
Kurzzeitprojekt 2022-23 - Lehrerfortbildung
Erasmus in Dublin
Nachdem die Kolleginnen und Kollegen ihre Erfahrungen aus Helsinki, Finnland, mitbrachten, ging es in den Faschingsferien nach Dublin, Irland, um auch von dort viele neue Ideen und Erkenntnisse für die Schulentwicklung mitzubringen; denn neben Finnland schneidet auch Irland in den Pisa-Studien mit sehr guten Ergebnissen ab. Das akademische Niveau in Irland ist hoch und individuelle Neigungen und Talente werden stark gefördert. Irische Schulen sind sehr gut ausgestattet und das Ausbildungsniveau genießt einen hervorragenden Ruf. Der Grundstein für eine optimale Lernumgebung besteht darin, dass sich Schülerinnen und Schüler in dieser wohlfühlen können und sich ihre Potentiale vollkommen entfalten können. Demnach gehören Tablets und VR-Brillen zu den standardisierten Ausstattungen der irischen Klassenzimmer, ebenso wie die nicht-akademisch betonten Fächer wie Rhetorik, Schauspiel oder Yoga zur Stundentafel. Die Teilnahme an Debattierclubs, diversen Sportclubs, allen voran Rugby, Fußball und Hockey oder auch das Mitwirken an der Schülerzeitung gehören zu den gängigen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler an den schulischen Ganztagen. Die Fortbildung „A satisfying school experience: strategies und skills for teachers“ ermöglichte uns einen regen Austausch in einer Kleingruppe von sieben Lehrerinnen und Lehrern aus Italien, Polen und Irland, um das Classroom Management noch gezielter auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler anzupassen
Erasmus in Helsinki
Hei! Spätestens seit den Pisa-Studien hat das finnische Schulsystem europaweit einen hervorragenden Ruf. Dessen Grundidee ist es, allen Schülern die gleiche Chance zu geben. Es gilt das Prinzip, jede und jeder hat Fähigkeiten, von denen andere lernen können. Alle Schülerinnen und Schüler werden von der 1. bis zur 9. Klasse gemeinsam unterrichtet. Ein Konzept, das dem der Gemeinschaftsschule nahekommt. Im Rahmen von Erasmus+, einem Austauschprogramm der Europäischen Union, hatte eine Gruppe von sechs Kolleginnen und Kollegen, darunter auch die Schulleitung, die Möglichkeit, vor Ort mehr über das finnische Schulsystem zu erfahren. Bei sommerlichen Temperaturen haben wir Stuttgart am 30. Oktober verlassen, um eine Woche das bereits winterlich kalte Helsinki zu erkunden. Fünf Tage haben wir mit 15 weiteren Lehrerinnen und Lehrern aus ganz Europa an der Fortbildung „Introduction to the Finnish Education Model“ teilgenommen. Unsere Dozentin hat uns einen guten Überblick über das finnische Schulsystem gegeben und gezeigt, wie erfolgreich eine Schulart für alle sein kann, wenn diese staatlich unterstützt und gefördert wird. Auch der Austausch mit anderen europäischen Kolleginnen und Kollegen sowie der Besuch eines finnischen Gymnasiums waren sehr aufschlussreich und interessant, sodass wir nach einer spannenden und sehr informativen Woche mit vielen neuen Ideen und Konzepten die Heimreise antreten konnten. Hei hei!
Erasmus in Split
Teilnehmer aus 14 europäischen Ländern widmeten sich in ihren Osterferien in Split den Auswirkungen der rasanten Klimaveränderung auf unser Ökosystem und unser Leben. Im Vordergrund stand dabei, wie Lehrkräfte die Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung in ihrer Unterrichtspraxis umsetzen können. Wie können in der Schule junge Menschen über ein nachhaltiges Leben aufklärt werden? Wie können Pädagogen zu einer umweltfreundlichen Bildung beitragen? Welches Wissen benötigen sie? Wie kann den Schülern die Bedeutung der Artenvielfalt aufgezeigt werden? Welche nachhaltigen Lebensstile gibt es? Wie gelingen Debatten und Projekte zum Thema ökologische Nachhaltigkeit? Wie können Kinder und Jugendliche inspiriert werden bei der Bewältigung der Umweltkrise mitzuwirken? Kann dies auf eine positive Art und Weise geschehen? Wie kann Umweltschutz ins Schulleben integriert, im Alltag gelebt werden? Was muss sich ändern? Wie kann das an unserer Schule geschehen? Was braucht es dazu? Gewinnbringend waren besonders die Diskussion und der Austausch mit den Kollegen aus den anderen Schulen, Schularten und Staaten. Der Blick zu den europäischen Nachbarn über den eigenen Tellerrand hinaus war spannend, oft überraschend und auf jeden Fall inspirierend.



























